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Die Initiatische Therapie 
 nach Graf Dürckheim

Initiation kann umschrieben werden mit: “Das Tor zum Geheimen öffnen“ (so auch der Titel eines Buches letztes Vermächtnis von Graf Diirckheim, jenem großen alten Mann des Zen, der vor mehr als dreizig Jahren mit Maria Hippius die Initiatische Therapie begründete). Es geht darum, den Menschen wieder in Beziehung mit seinem inneren Kraftzentrum zu bringen. Dabei legt Dürckheim Wert “auf eine sinnenhafte Welterfahrung, nämlich auf eine solche, die in dem sinnlich Wahrnehmbaren immer auch das Wesenhafte, also ein Übersinnliches, ein Überraumzeitliches gewahrt. Die das Leben erschwerenden, meist nicht eingestandenen Schatten-Kräfte dürfen nicht übersehen werden, da sie eine Chance zur Verwandlung und Reifung bieten. Unter diesem Doppelaspekt stehen auch Alter, Leiden und Tod. Sie bezeichnen Durchgangsstationen, die aus dem Wissen um den ‘doppelten Ursprung‘ des Menschen zu einem größeren Leben hin durchschritten werden können.“ ( Gerhard Wehr).
Diese Einsichten in Graf Dürckheims Sinne werden in speziellen Kursen umgesetzt und erschließen einen Weg auch für Christen jeder Konfession. Dabei findet sich der Suchende nicht festgelegt, sondern zu persönlicher Erfahrung und Entdecken des eigenen inneren Weges angeregt.

 

Graf Diirckheim ist am 28. Dezember 1988 im Alter von 92 Jahren gestorben. Seinem Leben und Werk verdanken mit mir viele Suchende der jüngeren Generation wesentliche Impulse für eine ganzheitliche, initiatisch ausgerichtete Arbeit.

Rüdiger von Roden, Braunschweig

 

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